Vereinbarkeit von Familie und Beruf – oder: und wo bleibt Zeit fürs Leben?

Wenn in Politik und Wirtschaft von “Vereinbarkeit von Beruf und Familie” gesprochen wird, ist meist die Anpassung der Eltern und Kinder an die Erfordernisse des Erwerbslebens gemeint. Hierbei bleibt das Leben, Familienleben und Leben der Eltern neben Beruf und Kind meist auf der Strecke. Eltern und vor allem die Mütter  hetzen sich ab, um alles unter einen Hut zu bekommen. Und fühlen sich schlecht, weil zwar alles vereinbar, sie aber trotzdem nicht glücklich sind. Und dann ist da noch der Druck, das Kind am Besten schon im Krabbbelalter mit Chinesischkursen und Co auf das perfekte Funktionieren in unserem von wirtschaftlichem Denken dominierten System vorzubereiten.
Nicht mit mir. Ich suche nach meinem ganz persönlichen Familienmodell, unabhängig von den Vorstellungen unserer derzeitigen Politik, die doch stark ein wertkonservatives Familienmodell unterstützt
Wie seht ihr das?Trancoso_Mut_Fuer_Zwei_fertig

Hier geht’s zu meiner Suche nach einem zu uns passenden individuellen Familienmodell – jenseits der Klischees

1 Kommentar zu „Vereinbarkeit von Familie und Beruf – oder: und wo bleibt Zeit fürs Leben?“

  1. Liebe Julia,

    danke für Deine Inspiration. Ich bin 29 und ungeplant schwanger, in der 8. Woche. Das war und ist für mich ein richtiger Schock. Ich habe keine Ahnung, wie ein Leben mit Kind funktionieren soll, ohne, dass einem die Luft zum Atmen zugeschnürt wird, weil man sich unweigerlich selbst aufgeben muss. Ich tanze unheimlich gerne, fahre Snowboard, surfe, bin aktiv und quickfidel – und jaaa, natürlich gehört das Reisen zu meinem Leben wie das Essen und Trinken. Durch Dein Buch habe ich Mut bekommen, dass ich das Kind vielleicht doch behalten soll, auch wenn es mich manchmal etwas erschrocken hat, dass Du ja quasi 24 Stunden Kinderbetreuung intensiv hattest. Aber scheinbar ist das in dem Moment ok, wenn man unterwegs ist (man hat ja sonst nichts vor und ist frei). Ich habe mich auch gefragt, ob Du nie während dieser ganzen Zeit mit Levi geschimpft hast oder er Dir auf die Nerven ging? Es ist alles sehr sehr harmonisch; ja, da wird man leider misstrauisch… das kann doch gar nicht sein 🙂
    Jetzt suche ich etwas verloren auf Deinem Blog oder sonstwo nach Hinweisen, wie Du diese Freiheit letztendlich in Deinen Alltag integrieren konntest (im Buch steht, dass man Infos dazu hier findet)!? Wie läuft ein Tag bei Euch ab; ganz konkret? Hast Du eine oder mehrere Nannnies, arbeitest Du weniger… wie muss ich mir das vorstellen – und vor allem: klappt das wirklich? Fühlst Du tatsächlich wohl in Deiner Rolle als Mutter und trotzdem bist Du frei und eine eigenständige Person geblieben?

    Danke Dir für eine kurze Rückmeldung.

    Grüße
    Jasmin

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