I love sailing! I love sailing! I love….

Das Opoa Beach und diese vergessene einsame Ecke Raiateas haben uns schon aufgefangen nach dieser Überdosis Pauschaltourismus vor Bora Bora.

Eines aber hat uns richtig glücklich gemacht: 5 Tagen Segeln! Nur wir drei. Und das Skipperehepaar Roger und Pierrette.  Die beide haben uns nicht nur durch die einsame, abgelegene Motu-Welt Raiateas und Taha’as gesegelt – sondern uns auch noch leckerst bekocht. In Kombination mit spannenden Gesprächen über ihr Leben – seit 30 Jahren leben die beiden abwechselnd in Französisch-Polynesien oder auf Martinique und unsere Pläne, Levis Fortschritte beim Schwimmen und seiner Begeisterung für unterschiedlichste Bootstypen, mindestens ein Highlight – vielleicht sogar das Highlight dieser Reise…

Man vergisst ja soviel und erstaunlicherweise funktioniert es immer: Reisen hilft, mich zu erinnern. An das, was mir wichtig ist. Was ich wirklich möchte. An das, was mir mal viel Spaß gemacht hat und irgendwie in Vergessenheit geriet zwischen all den scheinbaren Verpflichtungen des Alltags: Segeln! Ich habe es als Jugendliche geliebt und dann aus den Augen verloren.

Mit dem eigenen Nest unterwegs sein, wie in einem Zugabteil. Jeden Tag die Route neu festlegen können, über der Route brüten: eine maximal individuelle Form des Reisens. Und das Treiben lassen auf dem sanften Wasser der Gesellschaftsinseln überträgt sich magischerweise auch auf meinen Geist: Ich bin tiefenentspannt und angeregt zu gleich. Selten habe ich mehr in mir geruht. Eigentlich sollte ich auf ein Hausboot ziehen.

Also: ich werde meine Segelkenntnisse auffrischen und bestimmt mit Dream Yacht Charter einen weiteren Fleck der unendlichen Auswahl an Gewässern dieser Erde erkunden. Sehr sehr sehr empfehlenswert! Und spontan und flexibel sind sie auch: An einem Tag kam mir die Idee, am nächsten Tag habe ich mit ihnen telefoniert und drei Tage später saßen wir auf unserem Katamaran! So wie ich es brauche als Individualreisende.

Und das Beste: Levi liebt es auch. Stundenlang hat er die bunten Fische beobachtet, sich überlegt, ob er nochmal in das warme Wasser hineinhüpfen soll oder nicht, ist juchzend mit Markus und Roger im kleinen Dhingi herumgebraust, und hat mit uns auf dem Deck gelegen und Sterne gezählt. Ein Katamaran ist für mich ein ideales Familienreisevehikel.

Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich das vergessen hatte…