Die magische Küche der Silvinha

Wir haben heute eine Frau mit Zauberkräften entdeckt: eine Hexe am Herd. Eine gute Hexe. Und eine Schöne. Sie heißt Silvinha, kocht barfuß an einem gemauerten Herd in mit Holz befeuerten Töpfen. Was sie kocht ist vordergründig einfach – aber mit keinem Sterneessen dieser Welt vergleichbar – finde ich! Und nichts gegen einen gepflegten Besuch im Tantris.

Der Weg zu Silvinha ist etwas steinig – oder besser gesagt wellig: in einem Fischerboot über sonnige Wellen. Laut Kapitän eine 40minütige Fahrt von Trancoso Richtung Süden. Nach 90 Minuten waren wir da. Aber Fischerbootfahren ist eine meiner neuen Lieblingsbeschäftigungen! Playa Espelho gilt als einer der schönsten Strände Brasiliens. Silvinha hat drei Holztische – einer davon steht in einem Separee mit zwei gemauerten Sofas mit gemütlichen bunten Kissen und Blick auf das Meer. Und genau in diesem Raum durften Markus, Levi und ich speisen. Es gab Fisch aus dem Tontopf mit Linsen, Bananenpüree und ananaslastigen Chutneys – das Chutney mit Kardamon war zum Niederknien – und ich bin eigentlich kein Chutney Fan. Also: die Gerichte klingen unspektakulär. Ihr Geheimnis muss in den Gewürzen und der ursprünglichen Art der Zubereitung liegen . Und den magischen Kräften von Silvinha! Danach Abhängen in einer der Hängematten in Silvinhas Garten und dann per Fischerboot über gegen Abend enorm ruppiges Wasser zurück nach Trancoso. Ein perfekter perfekter perfekter …..Tag.

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